Nach dem Ostseeurlaub das Auto von A bis Z richtig reinigen
Wer mit dem Auto unterwegs an die See fährt, muss damit rechnen, dass das Fahrzeug am Ende des Urlaubs ganz schön gelitten hat. Nicht nur äußerlich hinterlässt der Urlaub seine Spuren, auch im Innern des Fahrzeugs sieht es nicht rosig aus. Es muss also einmal so richtig gut gereinigt werden. Doch wo fängt man wie an und vor allem womit? Muss man spezielle Reiniger ordern, oder funktioniert das Ganze auch mit klarem Wasser? Viele verschiedene Wege führen bekanntlich nach Rom und dies gilt auch bei der modernen Reinigung des Autos von heute. Wichtig ist, dass man mit System vorgeht, alles Notwendige an Bord hat und vor allem sollte es ein trockener und windstiller Tag sein, an dem man die Ärmel hochkrempelt und die gründliche Reinigung ins Visier nimmt.
Die Felgen
Sie leiden mit am meisten und so kann dann schon einmal richtig hartnäckiger Schmutz an ihnen haften, den man mit einer einfachen Reinigungsmaßnahme, wie mit dem Abspülen mit klarem Wasser und mit dem Hochdruckreiniger dennoch los wird. Hier müssen dann manchmal doch harte Geschütze aufgefahren werden und man sollte bei starker Verschmutzung auf jeden Fall einen guten Felgenreiniger verwenden und nach Anweisung einsetzen. Meist wird er im Vorfeld auf die Felgen direkt aufgesprüht und diese werden dann mit klarem Wasser und wer hat, unter Hochdruck, abgesprüht. Wichtig ist, dass man die vorgegebene Einwirkzeit des Reinigers beachtet und auch einhält. Denn nur dann lässt sich am Ende der Schmutz ganz leicht auf diese Weise lösen. Mehr Tipps und Anregungen zur Reinigung der Felgen und auch des Autos nach starker Verschmutzung findet man auch gut hier.
Einwirken, abwaschen und polieren
Auch bei der Reinigung des Fahrzeugs von außen sollte man zunächst mit einem leichten Autoshampoo den Schmutz einweichen und dann erst mit klarem Wasser abspülen. Vor allem auf der Motorhaube und am Grill im vorderen Bereich sitzen hartnäckige und eingetrocknete Verschmutzungen. Diese kann man auch dann gut lösen, wenn man dem Schmutz die „Chance“ gibt weich zu werden. Nach dem Waschen sollte das Auto rundum richtig gut mit klarem Wasser abgespült sein, auch in den Türritzen und Radkästen verstecken sich schon mal Schaumreste und Schmutzreste, wie der feine Ostseesand. Wenn das Auto rundum trocken ist, kann man mit dem Auftragen der Politur beginnen. Kreisförmig und mit einem weichen, staubfreien Lappen vorgehen. Oder mit der Politurmaschine und den passenden Aufsätzen. Wichtig ist, dass der Tag an dem man sein Auto richtig gut reinigen möchte möglichst windstill ist und trocken. Sonne sollte man beim Auftragen der Politur vermeiden, das gibt am Ende hässliche Schlieren.
Aussaugen und Säubern
Den Innenraum kann man systematisch reinigen. Erst die Fußmatten draußen gut abklopfen und mit Wasser Absprühen. Dann den Innenraum gut aussaugen und erst zum Schluss das Cockpit säubern und alle Kunststoffflächen. Hier kann man das altbewährte Cockpitspray nutzen und denn Innenraum zum Glänzen bringen.



